Berufsunfähigkeit: Mit Betriebssport raus aus dem Teufelskreis

BU: Betriebssport kann helfen, das zu verhindern. Betriebssport ist wieder im Kommen. Viele Unternehmen haben die Vorteile eines körperlichen Ausgleichs zur Arbeit erkannt und kümmern sich darum. Gerade in unserer Zeit, in der sitzende Tätigkeit dominiert, ist regelmäßige Bewegung besonders wichtig. Rückenschmerzen, Verspannungen, Bandscheibenvorfälle und Übergewicht sind typische Erscheinungen der täglichen Büroarbeit. Betriebssport-Angebote helfen, die Leistungsfähigkeit zu erhalten, den Krankenstand zu reduzieren und tragen nebenbei auch zur Verbesserung des Betriebsklimas und des Firmenimages bei.

Freiwillig, vielseitig und bedürfnisorientiert

Es gibt heute vielseitige Angebote für Betriebssport. Die Bandbreite reicht von Yoga, Rückengymnastik und Nordic Walking bis zu Aerobic oder Aquafitness. Große Unternehmen verfügen über ein eigenes Gesundheitsmanagement, spezielle Sporteinrichtungen und ein differenziertes Angebot, andere Firmen bedienen sich externer Anbieter. Fitnesstrainer und Gesundheitsberater haben Hochkonjunktur. Gerade kleine Unternehmen tun sich oft schwer, ein Sportangebot zu organisieren. Hier gibt es vielversprechende Modellversuche für überbetriebliche Zusammenarbeit. Dabei gilt ein Grundprinzip: die Teilnahme am Betriebssport ist freiwillig, niemand kann gezwungen werden, die Teilnahme darf aber auch nicht verboten werden. Bei der Gestaltung des Sportangebotes sollten Unternehmen darauf achten, dass möglichst viele Mitarbeiter mitmachen können. Ein vorheriger Gesundheitscheck durch den Betriebsarzt empfiehlt sich. Arbeitnehmer müssen beachten: Betriebssport kann während der Arbeitszeit stattfinden, ist aber keine Arbeitszeit. Die Arbeit muss während anderer Zeiten nachgeholt werden.

Versicherungsschutz mit Fallstricken

Wichtig beim Betriebssport ist das Thema Versicherung. Kommt es zu Verletzungen oder Unfällen beim Sport, greift in der Regel der gesetzliche Unfallschutz. Das gilt auch, wenn die sportliche Aktivität außerhalb des Unternehmens stattfindet. Selbst der Weg zur Sportstätte außerhalb des Betriebs ist versichert. Zuständig ist die jeweilige Berufsgenossenschaft. Es gibt allerdings wichtige Einschränkungen und Ausnahmen. Handelt es sich nicht um ein regelmäßiges Sportangebot – das heißt Durchführung mindestens einmal im Monat – oder dominiert der Freizeitcharakter, zum Beispiel bei einem überbetrieblichen Turnier, gilt der gesetzliche Unfallschutz nicht. Hier ist der Arbeitnehmer selbst in der Pflicht, sich gegebenenfalls über eine private Unfallversicherung zu schützen.

Notwendig zum Ausgleich

Angesichts des demografischen Wandels und des zunehmenden Anteils älterer Mitarbeiter wird der Betriebssport in Zukunft noch wichtiger werden. Er ist ein wichtiges Element, um im Arbeitsleben den notwendigen körperlich-seelischen Ausgleich zu schaffen. Sollte es dennoch zu einem krankheitsbedingten Ausfall kommen, sichert Ihnen eine Berufsunfähigkeitsversicherung Ihr Auskommen. Informieren Sie sich noch heute.

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