Wählen Sie Ihren passgenauen Berufsunfähigkeitsschutz

Waehlen Sie Ihren passgenauen Berufsunfaehigkeitsschutz

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den wichtigen Risiko-Absicherungen. Insbesondere als Hauptverdiener Ihrer Familie kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung Sie und Ihre Familie vor wirtschaftlichen Problemen schützen. Berufsunfähigkeit ist keine Frage des Alters und nicht auf gefährliche oder anspruchsvolle Berufe beschränkt. Gerade die Zahl an Berufsunfähigkeiten durch psychische Erkrankungen in Folge der beruflichen Belastung ist alarmierend. Auch durch einen Unfall können Sie plötzlich aus Ihrem Berufsleben herausgerissen werden. Beim Abschluss der BUV genießen Sie einen Gestaltungsspielraum, den Sie nutzen sollten, um den Risikoschutz auf Ihre persönlichen Bedürfnisse abzustimmen.

Wie hoch sollte die BU-Rente sein?

Der auf den ersten Blick wichtigste Aspekt bei der Wahl Ihres Berufsunfähigkeitsschutzes ist die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente. Die Rente sollte im Idealfall hoch genug sein, um finanzielle Einbußen zu vermeiden und daher die Einkommenslücke zwischen der gesetzlichen Rente und Ihrem regelmäßigen Einkommen schließen. Die Höhe der gesetzlichen Rente ist abhängig von Ihrem Geburtsjahrgang. Wer vor 1961 geboren ist, hat bei anerkannter Berufsunfähigkeit unter Umständen einen Anspruch auf die volle Altersrente. Sind Sie aber jünger, dann können Sie von einer Höchstrente von 40 Prozent Ihres letzten Einkommens ausgehen. Sie sollten also eine Rente in Höhe von 50 bis 60 Prozent Ihres aktuellen Einkommens wählen. Eine dynamische Versicherung passt die Rentenhöhe den Inflationsentwicklungen an.

 

Beachten Sie die Klauseln in den Versicherungsbedingungen

Die Vertragsbedingungen einer Berufsunfähigkeitsversicherung können sinnvolle und nachteilige Klauseln enthalten. Sie sollten daher vor der Unterschrift des Vertrags beachten, dass der Versicherungsschutz Ihren Ansprüchen genügt. Achten Sie darauf, dass der Vertrag dem Versicherer nicht die Möglichkeit der abstrakten Verweisung einräumt. Das könnte dazu führen, dass Sie keine Berufsunfähigkeitsrente erhalten, wenn Sie noch in einem anderen Beruf arbeiten können. Ein weiteres wichtiges Kriterium bei der Vertragsgestaltung ist der Prognosezeitraum. Diese Klausel bestimmt, für welchen Zeitraum die Berufsunfähigkeit voraussichtlich bestehen muss, damit Sie die Rente erhalten. Günstig ist ein Prognosezeitraum von sechs Monaten, ungünstiger sind Regelungen, in denen die Berufsunfähigkeit mindestens drei Jahre andauern muss. Empfehlenswert ist eine Vertragsgestaltung, nach der die BU-Rente auch rückwirkend gezahlt wird, wenn sich erst später herausstellt, dass Sie nicht mehr in Ihrem Beruf arbeiten können.