Die Belastungen des Alltags können krank machen. Was hilft dagegen?

Die Belastungen des Alltags koennen krank machenWer im Alltag dauerhaft gestresst ist, setzt seinen Körper und seiner Psyche einem Gesundheitsrisiko aus. Dies kann sich in vielen Symptomen zeigen. Schlechter Schlaf, Gereiztheit, Verdauungsstörungen, Rückenschmerzen oder Krankheiten an Herz und Kreislauf können auf Stress zurückgeführt werden. Jeder Mensch reagiert anders auf Stress und muss daher einen individuellen Weg aus der Stress-Spirale finden. Einige Tipps sind jedoch für jeden Betroffenen hilfreich.

Gegen die Überforderung arbeiten

Oft beginnt Stress mit einem Gefühl der Überforderung über einen längeren Zeitraum. Gründe dafür gibt es viele: Finanzielle Sorgen, die Angst um den Arbeitsplatz oder Termindruck. Wird dieses Gefühl Teil des Alltags, bewegen sich Menschen oft in den immer gleichen Routinen und die Gedanken kreisen um gleiche Fragen. Um Stress zu vermeiden, kann es schon helfen, an der eigenen Einstellung zu arbeiten. Das Gefühl der Überforderung sollte dem Gefühl der Gelassenheit weichen. Dazu sind etwas Abstand und Ruhe notwendig. Schon ein kleiner Ausbruch aus der Routine kann helfen, eine neue Sichtweise einzunehmen.

Hilfe bei anderen suchen

Das Gespräch mit anderen Menschen ist hilfreich, um den Blickwinkel auf dauerhafte Probleme und Stress zu ändern. Ob man sich mit einem guten Freund berät oder professionelle therapeutische Hilfe sucht – wichtig ist, sich einzugestehen, dass man sich überfordert und gestresst fühlt. Dann folgt die Frage nach dem: Warum? Gibt es bestimmte Situationen, in denen man in Stress gerät? Was ist der Grund? Und: Wie kann man solche Situationen und das entsprechende Verhalten realistisch ändern?

Regelmäßig Abstand finden

Das Gefühl der dauernden Überforderung und der daraus entstehende Stress kann auch mit regelmäßigen Fluchten aus dem Alltag bekämpft werden. Körperliche Aktivitäten wie Wandern oder Schwimmen sind dabei besonders effektiv. Wichtig ist der Spaßfaktor, denn ein bereits gestresster Mensch braucht keine weiteren Herausforderungen. Je nach Person kann auch Musik oder Meditation ein Ausweg aus dem Stressalltag sein. Für alle Aktivitäten gilt: Durchhalten! Auszeiten und Entspannung müssen erst gelernt werden. Es lohnt sich – nicht nur weil man dann gesünder lebt. Wer gelassener ist, arbeitet auf Dauer auch effektiver und konzentrierter.

Das Risiko Berufsunfähigkeit nicht unterschätzen und absichern

Eine Nervenerkrankung ist laut einer Untersuchung des Analysehauses Morgen & Morgen über den Markt für Berufsunfähigkeitsversicherungen mit rund 29 Prozent der Fälle der häufigste Grund für eine Berufsunfähigkeit. Grund dafür ist häufig Stress. Eine Absicherung dagegen durch eine entsprechende Versicherung (BUV) ist heutzutage unverzichtbar.